Seit 2006 wird der European FoodTec-Award in Form von Gold- und Silbermedaillen verliehen.

Ein für Qualität und Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Schnittkäsen mit Gaslochung entscheidender Prozessschritt ist die Portionierung des Bruch-Molke-Gemisches in die Käseformen. ALPMA hat hierzu eine neue Technik entwickelt, die aufgrund des kontinuierlichen und direkten Portionierungsprozesses eine einzigartige Flexibilität ermöglicht. Vorteile: geringe Investitionskosten bezogen auf die Funktionalität, hohe Käsequalität, geringe Streuung der Gewichte, kurze Umbauzeiten, geringer Platzbedarf sowie geringer Wartungsaufwand.
Die Aufarbeitung von geerntetem Rohreis zum viel verwendeten Weißreis, ist mit Verlusten an Inhaltsstoffen verbunden, die bei überwiegender Ernährung mit Reis zu Mangelerscheinungen führen können. Als Ausweg hierfür wurde ein Kochextrusionsverfahren entwickelt, mit dem aus Reismahlprodukten optisch und inhaltlich reisähnliche Produkte, so genannter rekonstituierter Reis, hergestellt werden kann. Durch die Gestaltung der Rezeptur und der Verfahrensbedingungen können Produkte mit definierter Zusammensetzung und maßgeschneiderten Merkmalen wie Farbe, Form und Textur hergestellt werden. Da die zugesetzten Ingredienzien quasi in das Reisgranulat eingekapselt werden, weisen sie überdurchschnittliche Lagerstabilitäten auf, was beispielsweise bei der Herstellung von funktionellen Lebensmitteln von Bedeutung ist. Ein besonderes Augenmerk liegt aber auf der Möglichkeit, hoch mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherten rekonstituierten Reis herzustellen, der dann gezielt unter normalen Reis gemischt zur sicheren Versorgung weiter Bevölkerungskreise in den sich entwickelnden Ländern beitragen kann.
Ausgelöst durch die Feststellung, dass in Finnland etwa 17 % der erwachsenen Bevölkerung einen Lactasemangel aufweist, beschäftigt sich das finnische Unternehmen seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von Laktose-reduzierten bzw. Laktose-freien Milchprodukten. Die permanente und konsequente Forschung und Entwicklung machte die Firma zum weltweit führenden Pionier auf diesem Gebiet, so dass die Valio-Technologie heute weit über die Grenzen Finnlands hinaus eingesetzt wird.
Mit dieser Bewerbung wird eine kaltaseptische Abfülllinie für flüssige stille Produkte mit einem pH-Wert von bis zu 7 vorgestellt. Entscheidend hierbei ist, dass die aus Preforms hergestellten PET-Flaschen in einem Flaschenvorwärmer temperiert und außen sterilisiert werden, bevor innen eine Sterilisation mit gasförmigem Wasserstoffperoxid erfolgt. Hierdurch wird die Kondensation von H2O2 an der Flaschenwand und damit die Gefahr von Rückständen im Produkt vermieden. Auf der Abfülllinie können bis zu vier Produktsorten gleichzeitig abgefüllt, etikettiert, verpackt und palettiert werden, was dem Abfüller eine arbeitsintensive und kostspielige Kommissionierung der Endverpackung „Tray“ erspart.
Einen Meilenstein in der Welt der Hüllen für Brühwürste, Kochpökelwaren und Schmelzkäse stellt die hier vorgestellte Entwicklung von imprägnierten Hochbarrieredärmen dar. Ein äußerer Verbund aus PE/PA/PE bildet eine Sperrschicht vor allem gegenüber Sauerstoff und Wasserdampf. Auf der Innenseite ist der Verbund mit einem saugfähigen Vlies versehen, das je nach Aufgabenstellung mit Farb- und/oder Aromastoffen imprägniert werden kann, die dann während des Koch- und Brühprozesses zuverlässig auf das eingefüllte Lebensmittel übergehen. Verkürzte Produktionszeiten, Standardisierung und Flexibilisierung der Produktion sowie eine erhöhte Produktsicherheit sind nur einige der Vorteile, welche durch die Verwendung dieser neuen Därme erzielt werden können.

Traditionell hergestellte Rohschinken sind langgereifte Naturprodukte, die außer Nitritpökelsalz, Kaliumnitrat/Kochsalz sowie gegebenenfalls Rauch keine weiteren Konservierungsstoffe enthalten. Aufgrund der spezifischen Produkteigenschaften kann daher trotz umfassender Hygienemassnahmen nicht völlig ausgeschlossen werden, dass auf dem Schinken einmal Listerien nachzuweisen sind. Um absolut Listerien freie Produkte garantieren zu können, wurde ein Verfahren auf der Basis der Anwendung von Hochdruck bei Drücken von 6.000 bar entwickelt, in welchem die bereits verpackten Endprodukte bei entsprechenden Verfahrensparametern behandelt werden, ohne dass es dabei zu sensorischen Veränderungen des Schinkens käme.
Zu den schwierigsten Aufgaben in der Lebensmittelindustrie gehört die Fertigung von vielgestaltigen Convenience-Produkten. Mit der Robotik-Pack-Line wurde eine vollautomatische Fertigungslinie konzipiert, bei der verschiedene Abpack- Vereinzelungs- und Dosiersysteme auch oder gerade in hygienisch kritischen Bereichen mit Robotern „Hand in Hand“ arbeiten. Auf diese Weise wird eine sichere, schnelle und hygienische Herstellung und Verpackung von Lebensmitteln garantiert.
Die Kondensation von Luftfeuchtigkeit und die damit verbundene Bildung von Eis ist sowohl ein technisches, wirtschaftliches, qualitatives und nicht zuletzt auch Sicherheits-Problem bei der Herstellung und Lagerung von Tiefkühlprodukten. IceDry bietet eine einfache Lösung, dieses Problem zu reduzieren, indem der Luft die Feuchtigkeit durch ein spezielles Trocknungsverfahren entzogen wird, bevor diese entsprechend kondensieren und gefrieren kann. So werden Wartungskosten und Stillstandzeiten bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktivität verringert und die Energiekosten signifikant reduziert.
Der European FoodTec Award ist im Jahre 1994 von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gemeinsam mit dem Th. Mann-Verlag (Gelsenkirchen) und seinen Zeitschriften "Deutsche Milchwirtschaft" und "European Dairy Magazine" gestiftet worden. Er wurde bis zum Jahre 2000 alle zwei Jahre aus Anlass der Ausstellung „Anuga FoodTec“ und der „Kölner FoodTec Tage“ verliehen. Im Jahre 1998 ist der Kreis der Preisstifter durch den Deutschen Fachverlag (Frankfurt am Main) und seinen Zeitschriften "Fleischwirtschaft" sowie "Fleischwirtschaft International" sowie im Jahre 2006 um die im LT Food Medien-Verlag (Hamburg) herausgegebene Zeitschrift „Lebensmitteltechnik“ erweitert worden. Die EFFoST (European Federation of Food Science and Technology) gehört seit 2008 zu den Preisstiftern.
Seit 2011 heißt der Innovationspreis "International FoodTec Award".